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04109 Leipzig – Otto-Schill-Strasse 7

Corona-Probentagebuch 4

Von Clara……Diesen Mittwoch habe ich mir extra unser Arbeitszimmer reserviert. In meinem Zimmer scheint die Sonne nämlich um die Zeit sehr hell, sodass man im Bildschirm keine Person, sondern nur noch ein undefinierbares Etwas erkennen kann.

Bedacht habe ich bei meiner Reservierung nicht, dass im Arbeitszimmer ein Fenster zum Nachbarhaus hinausgeht.

Die Theaterstunde geht los. Das Fenster im Zimmer ist offen. Es ist sehr heiß.

Drüben laufen Bauarbeiten und so können einen die Arbeiter volle zwei Stunden beobachten, wie man expressionistisch vor dem Laptop Lieder mit Susi singt (z.B. unser Hit „Welcome Everybody“) und sich beim Tanz mit Helene durch das Zimmer rollt.

Aber wen kümmerts? Manchmal musst man halt ein bisschen crazy sein, das macht den „Corona- Alltag“ abwechslungsreicher.

Dann schaut man sich den aufgeklappten Bildschirm an, in dem sich über 20 Miniatur-Bildchen tummeln. Manche Bewohner dieser „bewegten“ Bilder scheinen maskiert oder mit Hut bestückt zu sein.

Doch empfindet man auch ein bisschen Nostalgie, weil man sich nicht in der Gruppe treffen kann.

Trotz der aktuellen Situation finde ich es echt großartig, dass das Projekt auch in diesen Zeiten Begeisterung findet und alle –Teilnehmer*innen und Tutor*innen (!)­ ­­- sich Zeit für die wöchentliche Probe nehmen.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 18. Mai 2020 von in Uncategorized.
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